Das
ULTENTAL erstreckt sich von Lana bei Meran 50 Kilometer tief in
südwestlicher Richtung in die . Von 300m Meereshöhe ausgehend, erreicht
man im steilen Anstieg auf einer neugebauten Straße die Hauptorte und von der Höhenstufe bei St. Walburg verläuft das Tal auf 13 km Länge fast
flach.
ULTEN ist das Tal der Bergbauern ...
...
und des sanften Tourismus. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt von der
Landwirtschaft. Von der Sonne schwarz gebrannt, kleben die typischen
Ultner Paarhöfe am steilen Hang, ein malerisches Bild für den Wanderer,
der auf halber Höhe über der Talsohle von Hof zu Hof das ganze Tal
durchschreiten kann. Trotz der mühseligen und unrentablen Arbeit halten
die Menschen zäh an ihren
Höfen fest.
Überhaupt hat
sich im ULTENTAL gegenüber früher nicht viel geändert. Und das hat
seinen Grund. Bis vor 30 Jahren wurde nämlich auf Befehl des
italienischen Staates eine Kette von Stauseen im Tal errichtet.
Jahrelang war durch den Baustellenverkehr an Tourismus nicht einmal zu
denken. Zudem wurden die wenigen Fremdenbetten von den Bauleuten
belegt. Während also in diesen Jahren des touristischen Goldrausches
die schönsten Alpentäler "erschlossen" wurden, passierte hier gar
nichts. Was dereinst als Unglück und verpasste Chance betrachtet worden
war, ist aus heutiger Sicht ein Segen. Mit einer unzerstörten bäuerlichen Landschaft, harmonisch und naturbelassen,
und mit wenigen Gästebetten im Verhältnis zur Einwohnerzahl sind die
Voraussetzungen für den vielzitierten sanften Tourismus gegeben.
Hochalpine Events für die Ballermänner werden hier auf absehbare Zeit
nicht geboten werden.
Die schon erwähnte Wanderung zu den
Bergbauern, wo es wie im wirklichen Leben zugeht, sind einer der
sanften Aspekte. Oder die Einkehr in Wirtshäuser, in denen noch die
Einheimischen den Ton angeben.
Das hintere ULTENTAL gehört zum Nationalpark Stilfserjoch,
was speziell die höheren Lagen vor jedweder "Erschließung" bewahrt.
Statt Lifttrassen und Skipisten sowie per Ausnahmeregelung gebauten
Jagdhütten und Ferienhäuschen gibt es hier lediglich urige Almhütten
und uralte Wege für Mensch und Vieh. Die weiten Hochalmgebiete
mit 36 bewirtschafteten Almen sowie die herrlichen Lärchenwälder sind
der Reichtum des Tales. Von den 600 km Wanderwegen führen viele über Almmatten und Blumenwiesen und ermöglichen dem Genusswanderer, der gerade die selbstverständlich auch vorhandenen Dreitausender nicht erklimmen möchte, ein lustvolles Aus- und Dahinschreiten.
Der Deutschnonsberg - abgeschieden und ursprünglich
Der
Deutschnonsberg ist eine deutsche Sprachinsel, die in das Gebiet der
PROVINZ TRIENT hineinragt. Diese Exklave hat in völliger
Abgeschiedenheit abseits des Stromes der Zeit wie des Tourismus seine
Ursprünglichkeit bewahrt.
Die vier Orte UNSERE LIEBE FRAU IM
WALDE; ST. FELIX, LAUREIN und PROVEIS waren bis vor kurzem nur in
mühsamer Fahrt üb er den GAMPENPAß bzw. über den MENDELPAß und über
TRIENTINER Gebiet zu erreichen. Seit einigen Jahren gibt es nun auch
eine Straße vom ULTENTAL in die beiden ganz entlegenen Orte LAUREIN und
PROVEIS. Die Bevölkerung lebt hier von Landwirtschaft und Handwerk.
Schneeschuhwandern - Den Winter in seiner puren Form erleben
Schnee-Erlebnis der besonderen Art....
Geführte Schneeschuhwanderungen und Hüttengaudi werden ab Januar angeboten.
Nordic Walking Möglichkeiten
Jeden Dienstag vom 13. Juni 2006 bis 26. September 2006:
Nordic
Walking - Gehen für die Gesundheit. Schalten Sie vom Alltag ab und
lernen Sie in schöner landschaftlicher Kulisse die Technik des Nordic
Walking kennen.
Wo: am Freizeitgelände in Kuppelwies von 15:30 bis 17:00 Uhr
Anmeldung im Tourismusbüro
Faszination Winterwandern
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erleben Sie den Winter in seiner ganzen Pracht - ob Ski oder
Schneeschuhtour, Schneeschuhwandern für die ganze Familie oder die
Faszination einer Mondscheintour - Santer Ambros würde sich freuen, Sie
begleiten zu dürfen!
Informationen
Santer Ambros
Berg-, Wander- und Trekkingführer
staatl. geprüfter Kletterlehrer
www.wandern-trekking.com
santer.ambros@rolmail.net
Tel.: +39 347 5873051
Winterwandernwege
Ultner Höfeweg
Er
verläuft, von Kuppelwies ausgehend, am Sonnenhang nach St. Nikolaus. Am
steilen Sonnenhang führt er an er an zahlreichen alten Bauernhöfen
(Holzhäuser mit Schindeldach) und am Ultner Talmuseum in St. Nikolaus
vorbei.
Ausgangspunkt: Kuppelwies bis St. Nikolaus
Höhenunterschied: 112 m
Schwierigkeitesgrad: leicht
Gehzeit: 1 Stunde
Zur Steinrast
Ausgangspunkt: Talstation Schwemmalm, der Rodelbahn Moscha entlang zur Jausenstation Steinrast. Ruhetag: Montag
Höhenunterschied: 200 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Gehzeit: 40 Minuten
Reitmöglichkeiten
Reitstall Theistadl
Kuppelwies 381
39016 St. Walburg / Ulten
Tel. +39 0473 799011
Mobil: +39 333 4698949
info@freizeitreiten.it
www.freizeitreiten.it
Nähere Informationen unter
Tourismusverein Ultental-Deutschnonsberg
I - 39016 St. Walburg (BZ) Südtirol
Tel: +39 0473 795387 | Fax: +39 0473 795049
www.ultental-deutschnonsberg.info
info@ultental-deutschnonsberg.info
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